Wir als Mopszüchter tragen allein die Verantwortung, an wem wir unsere Welpen abgeben.

Damit spielen wir für unsere Welpen Schicksal.

 

Um unsere Welpen nun einen optimalen Start zu ermöglichen, ist es von entscheidener

Bedeutung, dass wir ihm ein Umfeld aussuchen, in dem er sein ganzes genetisches

Potenzial und die während seinen ersten Lebenswochen bei uns erlangten Umwelterfahrungen

ausleben darf. Wir haben all unsere Liebe und Kenntnisse über die Bedürfnisse eines Hundes

 in den ersten neun Lebenswochen des Möpschens investiert und ihn auf "die große weite Welt" vorbereitet.

 

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Wir als Mopszüchter haben nicht nur die Aufgabe der seriösen Aufzucht, sondern auch

müssen wir im Interesse des Welpen seine zukünftigen Besitzer auf sein Leben

vorbereiten. Wir haben oft Interessenten gehabt, die gute Hundehalter wurden, die aber noch

nie einen Hund hatten. Aus unserer mehrjährigen Erfahrung können wir sagen, dass wir viele

solche Menschen mit unserer Hilfe und Unterstützung auf ihren Weg zum glücklichen

Hundebesitzer begleiten durften. Um zu verhindern, dass unsere Welpenkäufer sich

unvorbereitet und ahnungslos einen Hund anschaffen, ist hier diese Seite in unserer

 Homepage gedacht. Die nachfolgend aufgeführten Überlegungen sollen ihnen als Welpeninteressent

und andererseits ihnen als unseren Welpenkäufer als Basis und Anleitung dienen,  um ihre

Situation zu klären. Wir werden hier auch nach und nach Fragen einstellen,

die uns häufig gestellt werden.

 

___________________

  

An dieser Stelle bitten wir sie, liebe Welpenbesitzer, vertrauen sie uns.

 Wir haben alles Mögliche in den ersten Lebenswochen investiert.

 Wir haben den Auftrag, die Rasse zu fördern und zu erhalten mit viel Herzblut erfüllt.

 Nun liegt es an ihnen, unser Werk und das aller vorangegangenen Züchtern zu respektieren,

in dem sie ihren Welpen nach unseren Empfehlungen aufziehen.

 

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Der Welpe zieht ein!

Ihr Mopswelpe konnte bei uns als Züchter bereits viele Umwelterfahrungen sammeln.

Er begegnete Artgenossen, Menschen, hat viele optische und akustische Eindrücke verarbeitet

- kurz: Er wurde sorgfältig auf das weitere Leben mit Ihnen vorbereitet. Das bedeutet nun nicht, dass Sie

ihn bereits am ersten Tag bei Ihnen >testen< sollen. Im Gegenteil: Lassen Sie ihren Mopswelpen

Zeit, sich in Ihre Welt einzuordnen. Ihre täglichen Abläufe sind für Sie Routine, für den Welpen

hingegen ist alles neu und unvertraut. Versuchen Sie, ihn in ihrer Tagesroutine mitlaufen zu

lassen. Beobachten Sie, ob dort, wo er sich gerne vermehrt aufhält, auch alle für ihn gefährlichen

Stellen (vor allem elektrische Kabel) abgesichert sind. Man erkennt sehr oft die Gefahrenherde

erst, wenn der Welpe da ist. Die Zugänge zu allen Räumen,  inklusive den Treppen, zu denen der Welpe

keinen Zutritt haben soll, sind geschlossen oder mit Absperrgittern gesichert. Durch die besonderen

Umstände, die der  Einzug des Welpen verursacht, ergibt sich dann automatisch eine mehr oder

wenigergroße Unordnung in der Wohnung. Verfallen  Sie jetzt bitte keiner Putzhektik. Gewöhnen Sie

sich an den Zustand, dass für die nächsten Wochen im Wohnbereich Hundespielsachen und

Ähnliches überall herumliegen werden. Genießen Sie jetzt in vollen Zügen das, worauf Sie so lange

gewartet haben- ihren neuen Hausgenossen. Er wird Ihnen viel ( auf seine Art) zu erzählen haben!

Lassen Sie sich von ihm in seine  Welt einführen! Gehen Sie alles langsam an. Der Wechsel aus dem

geborgenen Welpenverband in die neue Welt bei Ihnen Zuhause belastet so einen kleinen

Mops. Deshalb ist es empfehlenswert, während der Eingewöhnungsphase einige Tage) eine

Haus/Gartenquarantäne anzuwenden. Ihr Welpe braucht viel Zuwendung und Geborgenheit. Der Wechsel

in die neue Welt belastet ihn auch in Bezug auf seine Abwehrkräfte. Auch aus diesem Grund soll er dosiert

mit der neuen Umgebung konfrontiert werden. Mit Homöopathie kann man ihn gut unterstützen,

zum Beispiel - Echinacea D6,

Ignatia D6 - heißt das Heimwehmittel.

 

Halten sie von allem Anfang gewisse Regeln ein:

Gefüttert wird immer am gleichen Platz. Das ist eine erste Hilfe für den Welpen in

seinem Einordnungsprozess. In unserer Welpeninformation die sie bei der Abholung Ihres

Welpen erhalten haben, steht vermerkt wie oft Ihr Welpe eine Mahlzeit bekommt. Halten Sie bitte

im Hinblick auf die Abstände den gleichen Rhytmus ein. Sie müssen lediglich die erste Mahlzeit des Tages

so programmieren, dass es in ihren Tagesablauf passt, dass weitere ergibt sich ja dann automatisch.

Für das Wohlbefinden des Hundes ist es wichtig, dass seine Futteraufnahmen jeden Tag nach einem

regelmäßigen Muster ablaufen. Entsprechend werden Sie auch erkennen können, wann ein großes Geschäft

fällig sein wird. Ein Welpe bekommt noch mehrere Mahlzeiten am Tag, somit wird er auch so oft

Kotabsetzen. Nach dem Fressen wird er wieder nach draußen geführt. Wieder drinnen, geht die Post

ab. Nun ist der Welpe hellwach und zu allen Taten bereit. Die Zeit nach der ersten Mahlzeit des Tages war

auch bei uns im Welpengehege eine der aktivsten und lautesten des ganzen Tages! Wenn Sie also in Ruhe

frühstücken wollen, können Sie das ruhig vergessen - Ihr Welpe will nun spielen! Er braucht das, er ist

ausgeruht und er ist neugierig. Spielen Sie mit ihm dort, wo er sich in Zukunft auch aufhalten darf. Sicher

haben Sie ihm viele schöne neue Spielsachen gekauft. Bombadieren Sie ihn jetzt nicht mit allem Möglichen,

gehen Sie auch hier dosiert vor. Zwei bis Drei Gegenstände auf einmal genügen. Auf diese Weise konzentriert er

sich und rast nicht nur hektisch vom einen zum nächsten. Mit dieser Vorgehensweise dehnen Sie bereits

seine Konzentrationsphasen  (Nervensystem) aus. Vergessen Sie nie, dass er sich noch mitten in der intensivsten

Prägungsphase befindet - nutzen Sie deshalb jede Möglichkeit, ihn in seiner

Entwicklung zu fördern.

 

So wird ihr erster Tag aussehen:

Auf den Versäuberugsplatz bringen - spielen lassen - versäubern - füttern - versäubern -

Nickerchen - versäubern - spielen - versäubern, usw. Sie sehen, der Welpe bestimmt Ihren

Tagesablauf in den ersten Tagen. Spielen in der Wohnung heißt nicht einfach herumtoben, sondern

spielerisch beschäftigen. Es genügt nicht, dass Sie Möpschen ein paar Bällchen werfen oder mit einem

Tau ein >Kämpfchen< initiieren. Bieten Sie sich als Spielkamerad an. Legen Sie sich auf den Fußboden, lassen

Sie ihn auf sich herumturnen, kriechen Sie mit ihm unter dem Tisch durch, rennen Sie mit ihm um

die Wette um den Tisch, kraulen Sie ihn hinter den Ohren - kurz gesagt, spielen Sie mit ihm auch

ohne Zubehör. Der häufige Körperkontakt baut Bindung und Vertrauen auf und fördert die

Gemeinsamkeit. Dies wiederum erleichtert den beiden unterschiedlichen Partnern die Bewältigung der

nächsten Schritte, die in Richtung Basiserziehung weisen. Befürchten Sie nicht, dass Sie ihre Stellung als

>Ranghöchster< verlieren, denn Sie bestimmen ja, wann und wie lang gespielt wird. Das erste Ziel für Sie als

neuer Mops- Besitzer muß sein, den Welpen erst einmal Sicherheit im neuen Zuhause zugeben und eine sehr

enge Bindung zum Welpen zu erzielen. Das ist eine der wichtigsten Dinge für die weitere charakterliche

Entwicklung. Nach ein paar Tagen Eingewöhnungszeit kann die beim Einzug des Welpen angewandte

Haus- und Gartenquarantäne aufgelockert werden und die ersten Mini- Spaziergänge können  unternommen

werden. Man beginnt mit kleinen Quartierrunden von wenigen Metern (50- 100 Meter) zwei, dreimal über den

Tag verteilt. Gewaltmärsche sind wegen der noch zu weichen Knochen und dadurch, dass der Mopswelpe schnell

ermüdet, tabu. Denken Sie von Anfang an bei den Spaziergängen an die Gefahren des Straßenverkehrs.

Auch wenn so genannte Hundeexperten damit prahlen, dass sie ihren Mops nie anleinen ( auch

im größten Verkehrsgetümmel nicht), tun Sie es ihm nicht gleich. Ein Hund kann noch so gut gehorchen

(aufs Wort) irgendein Reiz kann eine Instinkthandlung auslösen, die ihn möglicherweise das Leben kosten kann.

Führen Sie ihren Hund immer dort, jetzt, und in Zukunft, wo Gefahr lauert, immer an der Leine,

austoben soll er sich im freien Gelände oder, wenn vorhanden, im eigenen eingezäunten Garten.

Bei diesen Minispaziergängen lernt Ihr Mopswelpe nun Ihre Nachbarschaft ( Menschen und Hunde) kennen.

Diese Begegnungen sind gute Gelegenheiten, sein angelerntes Sozialverhalten weiter zu vertiefen. Er muß mit

anderen Hunden auch spielen können, doch es ist ratsam, das Spiel nach einigen Minuten zu unterbrechen.

Hier gilt das Gleiche wie beim Spaziergang: Öfter, aber kurz ist weit besser als selten, dafür lang. 

Mit der Wohnung ist er inzwischen auch vertraut geworden und ist täglich für neue Taten bereit.

Aus dem Mopswelpen entwickelt sich langsam ein junger Mopshund.

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Mein Mops scheuert sein Hinterteil auf dem Boden...und es stinkt plötzlich übelriechend

an seinem Hinterteil wenn er bei mir auf dem Schoß sitzt...was ist da los?

Das sind die Analdrüsen, die rechts und links etwas unterhalb des Afters angeordnet sind.

Dort führt eine kleine schlauchartige Verbindung zum Anus. Die Analbeutel können sich

übermäßig mit eingedicktem Sekret füllen und die Ausführungsgänge verstopfen. Auch kann

eine unzureichende Konsistenz des Kotes Grund dafür sein. Somit ist es manchmal notwendig, diese

manuell von Hand zu entleeren. Der Juckreiz animiert den Mops zum "Schlittenfahren", d.h., er

scheuert sein Hinterteil auf dem Boden und drückt damit die übervollen Drüsen aus

(Selten sind Würmer die Ursache). Deutliches Anzeichen ist auch ein Belecken und

Beknabbern des Afters.  Das hilft ein wenig, aber selten reicht es aus. Die geschwollenen Drüsen

schmerzen. Um die Analdrüsen zu entleeren, übt man mit dem Finger unterhalb der Drüse

Druck aus und streicht diese gleichzeitig nach oben. Dabei kommt für Menschennasen ein übel

stinkendes Sekret zum Vorschein. Bei manchen Möpsen ist die künstliche Entleerung häufiger

erforderlich. Andere benötigen gar keine Behandlung. Lassen sie sich am besten das Ausdrücken

der Analbeutel einmal von ihrem Tierarzt oder Tierheilpraktiker zeigen. Es ist nicht so schwer. Vorsicht

ist aber dennoch geboten! Eine Entleerung durch manuellen Druck hat manchmal den Nachteil,

dass sich die Analbeutel entzünden. Gefährlich ist es dann wenn Bakterien in die Analdrüse

gelangen. Es können sich dadurch auch Abszesse entwickeln. Ihr Mops wird dann auch große

Schmerzen beim Kot absetzen haben und er reagiert schmerzempfindlich bei Berührungen in der

Aftergegend. Suchen sie dann bitte umgehend ihren Tierarzt auf! Die Analbeutel enthalten ein

serös fettiges Sekret, dass mit Duftstoffen angereichert ist. Für den Mops haben diese Duftstoffe

eine Kommunikationsfunktion. Sie dienen der Erkennung des einzelnen Hundes und zur Markierung.

All das, reicht aber selten aus!! Für den Halter ist das lästig und wird teuer. Das Problem kann

man erfolgreich lösen mit groben Gemüsen wie Möhren!! Die massieren den Darm und auch die Analdrüsen.

  

Soll ich mit meinem Mops in die Hundeschule gehen?

Um eine Antwort zu finden, stellen wir hier erst einmal die Frage: Was ist ein Hund

- der Mops überhaupt? Der Hund in all seinen Facetten wird in Fachkreisen als das älteste

Haustier angesehen und stammt allein vom Wolf ab. Sein Domestikationsgeschehen zieht

sich über mindestens 15000 Jahre hin. Die verschiedenen Entwicklungsstufen über diese

lange Zeitspanne vom Wolf, der sich irgendwann einmal den Menschen anschloss,

der die Anlagen dieses Beutegreifers zu seinen Zwecken zu nutzen verstand, weisen immerhin

ein beachtliches Resultat von über 400 verschiedenen Rassen auf. In der Evolutionsgeschichte

finden wir kein anderes Tier, das in so vielen Formen und Erscheinungsbildern den Menschen begleitete

und ihm, dank seiner verschiedenen Anlagen, in allen nur erdenklichen Lebenslagen diente und

noch dient. Es erstaunt immer wieder, wenn man sich vorzustellen versucht, dass die größte Rasse, der

Irish Wolfhound und der Mops, den gleichen Stammvater haben. Der Hund eignet sich nach wie

vor wie kein anders Lebewesen zum Begleiter des Menschen.

 

Als Züchter wie als Hundehalter sollten wir uns vor Augen halten, in welch kurzer

Zeit sich das entgültig bildet, was wir später Wesensveranlagung nennen: vom 21. bis zum 112.

Tag oder von der 4. bis zur 16. Lebenswoche. Es verbleiben also lediglich  13 Wochen,

um Einfluss auf die grundlegenden Wesensbildung zu nehmen. Nutzen wir sie!

Unser Mops wird sonst nie das sein, was er hätte werden können.

Daran ändert auch die beste Erbanlage nichts.

 

 Der Mops ist kein Kind, das nicht sprechen kann, sondern ein von der Natur völlig

anders ausgestattetes Wesen als der Mensch. Er ist, wie sein Urahn der Wolf, ein Meutetier,

das Gesellschaft liebt und sich selbst überlassen, mit der Zeit verkümmert. Aber sein angeborenes

Sozialverhalten und die wichtigsten Prägungsvorgänge in seinen ersten 16 Lebenswochen

ermöglichen es dem Mops, in seiner Besitzerfamilie eine Ersatzmeute zu finden, in der er

seine Rangstufe innerhalb des "Rudels" suchen wird. Damit ist dem Besitzer die Möglichkeit

gegeben, ihn in den Familienbereich einzufügen, vorausgesetzt, dass er ihn artgerecht

hält und auch erzieht. Schön wäre es also, wenn ihr Welpe schon bald nach der Übernahme

andere Welpen seines Alters in der Hundeschule treffen darf. Dort bieten die meisten auch

Welpenspielstunden an. Um ihren Welpen nun weitere Lernerfahrungen zu ermöglichen und die

verlorenen Kontakte im Verband mit seinen Geschwistern zu ersetzen, sind unter anderem diese

Welpenspielstunden entstanden. Ihr Welpe lernt dort durch das Spiel mit anderen Welpen die

Grundregeln des "Hundeknigge". Der Begriff Welpenspielstunden kann iritierend sein, denn

dieses Angebot soll sich nicht einfach auf ein unkontrolliertes Herumtoben von Welpen verschiedener

Rassen beschränken, während die Besitzer zu einem gemütlichen Schwatz beisammenstehen, sondern

soll nach einem Konzept des Anbieters Halter und Welpe in einer spielerischen Form im Umgang

mit der Umwelt vertraut machen und ihnen Hilfen anbieten, wie sie zusammen als

Team optimal funktionieren können. Unsere Empfehlung ist: Suchen sie sich eine Hundeschule aus,

in der in kleinen Gruppen trainiert wird und in der die Hunde etwa im selben Alter sind wie ihr

Welpe. Gehen sie als Zuschauer hin. Beobachten sie gut, was zwischen Welpen, Besitzer und Übungsleiter

abläuft. Behagt ihnen die dort herrschende Atmopsphäre, sind sie am richtigen Ort! Es gibt Welpentreffs,

wo unter kundiger Aufsicht praktisch nur gespielt wird. Auf diese Weise wird mindestens das Spielbedürfnis

der Welpen gedeckt. Nicht mehr und nicht weniger. Aber im Hinblick auf die kurze Prägungszeit ihres 

Möpschens sollte es mehr sein. Es sollten neben den Spielphasen auch die kleinen Basisübungen des Alltags

 eingebaut sein. Die Lernereignisse, die in der Welpenspielgruppe geboten werden, diese Ersterfahrungen

sind für die weitere Entwicklung des Mopses von entscheidener Bedeutung. War er in seinem

Welpenverband noch in der friedlichen Geborgenheit von Mopsmama und uns Züchter liebevoll

umsorgt, so wehen ihm in der abwechslungsreichen Welpenspielstunde manchmal schon

etwas rauere Lüftchen des wahren Lebens um seine Nase. Ihrem Welpen wird es gut tun und auch sie als Halter

lernen eine ganze Menge im Umgang mit späteren fremden Artgenossen. Vergessen sie nicht, ihren Welpen

frühzeitig anzumelden; gute Welpenspielstunden haben zum Teil Wartelisten.

 

Junghundeerziehungskurse

Nachdem ihr Welpe aus dem Welpenspielstundenalter herausgewachsen ist (16 Lebenswoche),

bieten viele dieser Organisationen einen Junghundekurs an. Diese Kurse schließen sich fast nahtlos

an die Welpenspielstunden an und sind den Bedürfnissen der Junghunde angepasst. Sie unterscheiden

sich noch sehr von der Ernsthaftigkeit der Hundesportlichen Kurse und berücksichtigen die noch geringe

Konzentrationsfähigkeit des Junghundes und sein noch großes Spielbedürfnis. Auch diese Kurse sind

sehr gut besucht und haben nicht immer Plätze frei.

  

Bitte denken sie im ersten Lebensjahr stets daran,

 Welpen und Junghunde haben noch

 kein ausgereiftes Immunsystem!!

 

  Mein Welpe möchte immer zu alles anknabbern...die Hände,

Füße, elektrische Kabel, Stuhlbeine usw....Was kann ich tun?

Kleine Möpschen sind Forschernaturen. Ihre Neugierde im Welpenalter ist grenzenlos.

Da der Welpe keine Hände zum Anfassen hat, (wie die kleinen Kinder), benutzt er seinen mit

spitzen, perforierzangenähnlichen Zähnen ausgestatteten Fang. Sobald der Welpe sich an solchen

Sachen zu schaffen macht, greift man mit einem deutlich gesprochenen "Nein!" ein und offeriert

ein hundegerechtes Spielzeug oder einen Kauknochen. Wichtig ist, dass man sofort, während

das Möpschen noch handelt, eingreift. Sekunden oder gar Minuten später erfolgte Maßregelungen

begreift er nicht mehr, da er nicht begrifflich denken kann und daher die Strafe - das scharf gesprochene

"Nein!" nicht mehr mit dem verknüpfen kann, was Minuten vorher passiert ist. Der Welpe

braucht eine Verknüpfung der Strafe mit seiner Handlung! Ihr Welpe stuft sie als

Spielkameraden auf das Niveau seiner Wurfgeschwister ein. Beißspiele sind für die Entwicklung der

Beißhemmung absolut notwendig. Bieten sie ihren Welpen ein hundegerechtes Spielzeug z.B. ein

Tau oder auch ein ausgedientes Handtuch eignet sich dafür hervorragend.

 

Als "Kauhilfe" empfehlen wir den "Boomer Vollgummi Snackball"

Sie können darin die unterschiedlichsten Kauartikel

wie z.B. "die Ozzis" von 5 - Elemente Futter Tierarzt T. Backhaus einklemmen.

Für das Möpschen ist es auch ein schöner Zeitvertreib.

  

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Wie hier im Bild rechts zu sehen ist, benutzen auch unsere

Erwachsenen Möpse gerne den Kau- Ball.   

 

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Thema - Zähne !!

Möpse können die gleichen Zahnprobleme mit all ihren unangenehmen Folgen bekommen

wie wir Menschen. Die Ursachen haben Sie alle schon selbst von Ihrem Zahnarzt erklärt bekommen:

Stärke - und zuckerhaltige Nahrung, von der sich Teile auf den Zähnen ablagern, wo sie einen

idealen Nährboden für Bakterien und Pilze bilden. Diese produzieren Säuren, wodurch der Zahnschmelz

angefressen und rauh wird. So entstehen weitere Angriffsflächen für Keime und schon bald lagert

sich der gefürchtete Zahnstein ab.

 

Lassen Sie es nie soweit kommen! Ersparen Sie Ihrem Mops unnötige Schmerzen

und auch Leid, indem Sie auf eine vernünftige Maul - und Zahnhygiene achten.

Der enorme Stellenwert der Zahngesundheit beim Hund generell wird

leider häufig unterschätzt.

 

Zahnbürsten oder spezielle Fingerzahnbürsten finden die meisten Hunde 

nicht gut, deshalb beginnen Sie so früh wie möglich den Welpen an

das Zähneputzen zu gewöhnen.

 

Die im Handel angebotenen Dentastix, Kibbles usw lehnen wir für unsere Möpse ab.

Diesen sogenannten "dentalen" Futtermitteln werden spezielle Zusatzstoffe ( Mikrokristalle

aus Polyphoshaten) beigemischt. Hier lassen wahre Chemiecocktails grüßen!

 Das vielversprechende lange Kauvergnügen welches man als Käufer suggeriert bekommt,

 meinen wir getrost vergessen zu können. Wer schon einmal so einen Stix in der Hand hatte,

wird vielleicht bemerkt haben, wie leicht sie bereits in der Hand zerbrechen. Dazu

kommt, dass der Hund ein Schlingfresser ist, der sein Futter binnen weniger Sekunden

herunterschluckt, ohne es zu kauen. Greifen sie lieber auf die natürlichen luftgetrockneten

 Kauartikel zurück wie Luftröhren, Sprossen, getrocknete Fleischstreifen,

Lunge, Dörris von 5 E, usw... 

 

Wenn Ihnen Ihr Tierarzt mitteilt, dass eine Zahnsteinentfernung angezeigt ist, zögern Sie dann

bitte nicht diese durchführen zu lassen. In den letzten Jahren erschienene Untersuchungen zeigen deutlich,

welch großen Einfluss die Gesundheit von Zähnen und Zahnfleisch auf den gesamten Organismus hat.

Chronische Zahnfleischentzündungen, die schon durch geringen Zahnsteinansatz entstehen können, führen

in vielen Fällen zu schleichenden und unheilbaren Erkrankungen der Nieren und des Herzens, die die

Lebenszeit von Hunden ( wie bei uns Menschen!) drastisch verkürzen. Andauernde Zahnschmerzen

beeinträchtigen keineswegs, besonders beim Mops, das Fressverhalten! Zahnreinigungen beugen

diesen Problemen effektiv vor und verbessern das Wohlbefinden Ihres Mopses spürbar. Es ist ein weit

verbreiteter Irrtum, dass starker Maulgeruch bei Fleischfressern normal wäre; vielmehr ist er ein

deutliches Anzeichen für Erkrankungen der Maulhöhle. Ihr Mops hat ein Recht auf ein möglichst

unbeschwertes und schmerzfreies Dasein, ohne beispielsweise unter endlosen

Zahnschmerzen leiden zu müssen. 

 

Thema Würmer / Wurmkuren und kritische Worte dazu:

 

"Würmer sind ekelig, bah, pfui! Nur ein Wurmfreier Hund ist ein guter Hund."

Es braucht nicht viel Überzeugungskraft, Mopshalter/innen von der Notwendigkeit

regelmäßiger Wurmkuren zu überzeugen. Hilfreich ist die Argumentaion, dass diese

Mittel für den Mops völlig ungefährlich seien und ganz sicher zu keinen Schäden führen.

Weil das angeblich so ist und eine Kotuntersuchung ja auch Geld kostet, wird halt alle Nase

lang entwurmt. Egal, ob Würmer vorhanden sind oder nicht.Würmer werden dargestellt

als lebensgefährliche Monster. Das sind sie nicht. Ständig wird Panik verbreitet, vor allem

bei denen, die kleine Kinder haben. Ein Schreckensszenario wird aufgebaut. Würmer haben

aber spezielle Wirte, sie können sich nicht halten, wenn sie nicht den richtigen Wirt finden .

Der Mensch ist für Hundewürmer der falsche Wirt. Auch die Gefahr, sich mit

dem Fuchsbandwurm zu infizieren, wird völlig übertrieben.

 

Wurmbefall kann sehr gut beim Tierarzt über eine Kotprobe

 festgestellt werden. Die Stichproben ( in einem Sammelröhrchen über

zwei - drei Tage gesammelt) genügen, um ein nahezu 100%ige Diagnostik

zu bekommen. Wenn die mikroskopische Kotuntersuchung

 keinen Befall mit Würmern ergibt, muss auch nicht entwurmt werden

und man kann dem Mops eine unnötig belastende Wurmkur ersparen.

(Wurmkuren in der Schulmedizin können wahre Chemiekeulen sein)

 

Ein weiterer Vorteil der Kotprobenanalyse ist:

In welchen Mengen von Darmparasiten der Mops befallen ist und um welche Art es sich dabei handelt.

Der Tierarzt kann dann ein Präperat empfehlen, das ganz gezielt und nur gegen die tatsächlich

vorgefundenen Parasiten wirkt. Es liegt damit ganz klar in der Hand, dass durch den sparsamen Einsatz

von Wurmmitteln die Bildung von Resistenzen deutlich verlangsamt wird. Die Wirksamkeit eines

Medikamentes bleibt somit länger erhalten. Zudem wird die Medikamentenbelastung der Hunde

verringert und der Besitzer hat anhand der Ergebnisse der Kotproben, jederzeit die Kontrolle über

den Gesundheitszustand seines Hundes.

 

(Entwurmen/ Impfen= In der Regel wird der Hund vor  jeder Impfung entwurmt,

da der Impfschutz bei einem Parasiten befallenen Hund belastend und recht schlecht sein kann.

 Auch hier kann eine Kotuntersuchung - sofern das Resultat negativ ist - eine den Hund unnötig

belastende Wurmkur überflüssig machen.)

 

Eine sehr gute alternative Behandlungsmöglichkeit zur Wurmvorbeugung ist:

 Propolis

Propolis ist außerordentlich vielseitig innerlich und äußerlich einsetzbar. Propolis

wirkt prophylakisch, da es den Darm Wurmabweisend macht.

 

Weitere Möglichkeiten:

Enterogan von PerNaturam

behindert das Wachstum von unerwünschten Keimen und Einzellern ( Kokzidien)

im Verdauungstrakt und hilft bei Vergiftungen und Durchfällen, die Auswirkungen

zu mindern. Es unterstützt die Austreibung von Darmparasiten und Würmern. 

 

 

Dr.Zieglers Naturfutterlädchen Wurmkur Kräutermix - hier klicken

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Anwendung: 2 x jährlich eine Kur / 14 Tage lang jeden 2 Tag eine Gabe

Dosierung:  kleiner Hund & Katze : 1 TL,  mittlerer Hund: 1 1/2 TL, großer Hund 2 TL  

Zusammensetzung: Erdrauch, Wermut, Walnuss, Nelken, Petersilie, Thymian

Inhalt: 80 g entspricht ca. 40 TL

  

Ein weiterer Tip:

Würmer haben frische Rohfleischfütterung nicht gern.

 Das kann man sich gut zunutze machen,

 indem man seinem Mops stets rohes Frischfleisch

 (nie Schweinefleisch) anbietet!!

 

 

Wie nimmt man einen Welpen hoch?

Wir beobachten immer wieder, dass die Leute den Welpen an seinen Vorderläufen

aufnehmen wollen. Tun sie das nicht! Die Schulter-  und Ellbogengelenke sind von der Anatomie her

gesehen nicht in der Lage, das gesamte Gewicht des Welpen zu übernehmen und können daher

irreparablen Schaden nehmen. Nehmen sie den Welpen immer mit beiden Händen auf, indem sie mit der

einen Hand gezielt  unter den Po greifen und ihn mit der anderen Hand quasi von vorne her zwischen

den Vorderläufen am Brustbein fixieren, um ihn dann liebevoll in den Arm zu nehmen. Um Abstürze

der meistens heftig zappelnden Welpen zu vermeiden, bitten wir ungeübte Personen, sich auf den

Fußboden zusetzen, damit der "Zappelphillip" im Notfall aus nur geringer Höhe unbeschadet landen kann! 

 

Soll ich meinen Mops kastrieren lassen?  

Gründe dafür können sein: 

 Eine immer wiederkehrende Scheinträchtigkeit bei seiner Mopshündin, was langfristig gesehen

nicht gesund ist. Die Scheinträchtigkeit kann über mehrere Wochen andauern. Hündinnen, die wiederholt

mit starker Milchbildung scheinträchtig werden, sind anfälliger für Tumore des Gesäuges. Viele Hündinnen

unterschiedlichster Rassen leiden darunter 4-9 Wochen nach der vorangegangenden Hitze, also zu einem

Zeitpunkt, an dem sie bei erfolgtem Deckakt bald niederkommen würden. Es ist dabei gleichgültig,

ob sie schon einmal Junge gehabt hat oder nicht. Bei der Mopshündin verändert sich der Charakter

auffallend. Sie wird unruhig, verkriecht sich, baut Nester und sie ist von einem unwiderstehlichen

Muttertrieb befallen, indem sie Spielzeugpuppen oder Schuhe als vermeintlichen Nachwuchs

behandelt. Die bemutterten Gegenstände sollte man schnellstens entfernen und die Hündin

durch ausgedehnte Spaziergänge ablenken. Auf keinen Fall sollte man jetzt das Gesäuge melken, da das

die Milchproduktion noch fördert! Die beste Behandlung wäre, ihr Welpen anzulegen und sie als Amme

zu gebrauchen. Diese Gelegenheiten sind aber selten. 

 

Weitere Gründe für eine Kastration können sein: 

 Bestimmte hormonbedingte Fellschäden bzw bei Erkrankungen der Eierstöcke,

der Eileiter und der Gebärmutter.

 

Dann gibt es Tierhalter die der Auffassung sind, sie müssten diesen Eingriff durchführen lassen,

möglichst noch wenn die Hündin im Wachstumsalter ist ,

  "weil man dadurch bösartige Tumore

( Krebs) im Gesäuge und an der Gebärmutter verhindere"

Dieser Gedanke scheint löblich, er berechtigt aber nicht zu einem Eingriff. 

 

Grundsätzlich ist für eine Kastration immer

eine veterinärmedizinische oder

verhaltenstherapeutische Indikation notwendig.

( Das Tierschutzgesetz § 6, das sogenannte Amputationsverbot,

 verbietet, einem Tier Organe einfach wegzuschneiden.)

  

 Was ist eine Kastration? Was ist eine Sterilisation?

Bei einer Sterilisation werden lediglich die Eileiter durchtrennt, die Eierstöcke sind weiterhin

funktionsfähig. Daher kann eine sterilisierte Hündin nach wie vor läufig werden. Die Kastration verhindert

auch das. Bei diesem Eingriff werden beide Eierstöcke und zum Teil auch die Gebärmutter entfernt.

Die Aufregungen der Läufigkeit bleibt ihr bei der Kastration erspart. 

 

  Zu Bedenken ist allerdings immer dabei, dass jeder Eingriff beim Mops 

wo eine Narkose durchgeführt wird,  ein erhöhtes Narkoserisiko besteht,

wie bei allen "Brachycephalen" Rassen!

 

Weitere Informationen 

Es gibt landläufig die unterschiedlichsten Meinungen zu einer Kastration die dahingehend

auseinander gehen, dass man mindestens eine bis zwei Läufigkeiten abwarten sollte,

bevor man eine Kastration durchführen lässt. Dann gibt es wieder eine andere These die besagt,

dass es Vermutungen gibt, dass spät kastrierte Hündinnen ( ab dem 6. Lebensjahr) eine höhere

Lebenserwartung haben, als Hündinnen die in jungen Jahren kastriert wurden. 

 

Ein Irrglaube ist leider bei vielen immer noch die Meinung, dass mit einem einmaligen Wurf  

die Hündin vor Tumoren am Gesäuge, an der Gebärmutter etc. geschützt werden kann. 

 Dies lässt sich wissenschaftlich nicht nachweisen.

   

 Die Homöopathie 

Wir greifen auch gerne bei unseren Möpschen bei so manch einem Zipperlein auf die Homöopathie zurück.

Wir haben damit viele gute Erfahrungen gemacht, besonders in der Vorbereitungs ,- und Trächtigkeitszeit,

sowie der vorgeburtlichen Behandlung unserer Hündinnen. Die Homöopathie ist eine aktive Medizin, indem

sie die Heilkraft des Organismus stärkt und sie z.B. nicht in Antibiotika- und Cortisonspiegeln ertränkt. Sie

nimmt dem Individuum nicht die Fähigkeit, sich selbst zu heilen und untergräbt nicht die Heilkräfte der Natur.

Sie wirkt nicht durch das Gewicht des chemischen Materials, sondern durch die Energiewellen des potenzierten

Ausgangsstoffes, sie ist eine "Anstoßmedizin", die bei sinnvoller Anwendung körpereigene Regulationen zur

Überwindung der Krankheit in Gang setzt und dadurch schnell, sicher und mild wirkt. Unsere Erfahrungen

haben gezeigt, dass die Homöopathische Heilart dem Hund ebenso zugängig ist wie dem Menschen. 

Erfreulich für uns ist, dass es mittlerweile viele Tierfreunde gibt die sich diese Heilmethode wünschen.

 

Die Homöopathie sagt z.B. zu der Scheinträchtigkeit der Hündin, dass sie zu den Störungen des Homonhaushaltes

gehört. Pulsatilla D 30 für 7 Tage 3-mal täglich 1 Gabe und man kann nach dieser Kur feststellen,

dass die Erscheinungen milder, sanfter und sicher abgeklungen sind.  Äußerlich können wir mit

Essigumschlägen (1 Tasse Essig auf 1 Liter kaltes Wasser) die Therapie unterstützen. 

 


  

Das Globuli etc. unaufgelöst direkt ins Maul/seitlich in die Lefzen legen.

Die Einnahme von Globulis, Schüssler- Salze, Tröpfchen beim Hund:

Nicht direkt mit dem Futter ( bitte nicht in Leberwurst verpacken!)

und nicht direkt nach dem Ihr Mops seine Mahlzeit gefressen hat.

Da im Maul die Schleimhaut nichts aufnimmt. Zwischen Mahlzeiten und Einnahme

von Homöopathischen Mitteln sollten 15 - 30 Minuten liegen!!

 

Im Gegensatz zur Hormon- Therapie verlaufen

homöopathisch behandelte Scheinträchtigkeiten von Mal zu Mal milder und schwächer. Die späteren

Scheinträchtigkeiten sind kaum mehr bemerkbar und bedürfen selten noch einer Behandlung. Zur Vorbeugung

der Scheinträchtigkeit empfielt sich eine wöchentliche Gabe Ignatia D 200 zur Umstimmung.  Die Eingabe

erfolgt nach der Hitze, insgesamt 8-mal.

 

Die Einnahme von Globulis, Schüssler- Salze, Tröpfchen beim Hund:

Nicht direkt mit dem Futter ( bitte nicht in Leberwurst verpacken!)

und nicht direkt nach dem Ihr Mops seine Mahlzeit gefressen hat.

Da im Maul die Schleimhaut nichts aufnimmt. Zwischen Mahlzeiten und Einnahme

von Homöopathischen Mitteln sollten 30 Minuten liegen!!

 

Samuel Hahnemann hat den Grundstock dafür gelegt, dass

der Organismus eines jeden Lebewesens als Einheit zu betrachten ist

- bestehend aus Körper, Geist und Seele

 

Sicher ist die Anwendung der Homöopathie beim Tier nicht so einfach wie beim Menschen, der seine

Beschwerden ja durch die Sprache ausdrücken kann. Wir sind auf die objektiven Krankheitserscheinungen angewiesen.

 Reichen die Symptome der Umstände nicht aus, ein einziges Mittel zu wählen, so muss man

notgedrungen auf zwei oder drei gehen und eine Zusammenstellung treffen. Damit freilich entfernt man sich von dem

Ideal des homöopathischen Behandlers, mit einem einzigen Mittel die Krankheitssituation zu erfassen. Mitunter ist

es jedoch notwenig. Um sich nun als Laie ein wenig in diese Materie einzufinden empfehlen wir hier gerne die 

Lektüre von H.G. Wolff 

Nr. 14. , die verbesserte und ergänzte Auflage.  

Unsere Hunde - gesund durch Homöopathie

Heilfibel eines Tierarztes

Verlag Sonntag

 

An dieser Stelle möchten wir ihnen mitteilen, das es viele sehr

gut geprüfte Tierheilpraktiker gibt, die über ein umfangreiches

 Wissen verfügen. Bei einer ernstzunehmenden Erkrankung bedarf

 es eine Individualisierung und es sind umfangreiche Vorarbeiten nötig.

Dies setzt viel Erfahrung voraus. Man sollte sich dann auf keinem

Fall dem eigenen Herumexperimentieren hingeben.

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!!! Wissenswertes über das Impfen !!!  

 

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Impfen nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommision ( StlKo Vet.) :

Nach den aktuellen Richtlinien der Expertenkommision sind nicht mehr alle Impfungen jährlich vorzunehmen.

Gegen Staupe-H.c.c.-Parvoviose (SHP) und Tollwut (T) genügt es, alle 3 Jahre zu impfen-

mit zugelassenen Impfstoffen. ( z.B. Nobivac, Intervet)

 

 

So lassen wir unsere eigenen Möpse impfen. (ohne Gewähr!)

Achtung: Dies ist unsere persönliche Meinung

und stellt keine Impfempfehlung dar! 

 

Wenn wir selbst einen Welpen behalten, so lassen wir ihn als Welpe mit 8 Wochen

nur gegen SHP von Nobivac impfen.Wir äußern dem Tierarzt gegenüber ausdrücklich, daß

wir keine Leptospirose- Impfung, keine Zwingerhusten- Impfung und keine

Borreliose- Impfung möchten. Wir denken für das Immunsystem eines so kleinen Welpen

ist es erst mal genug sich mit 3 Erregern ( statt mit 5, 7 oder 8 Erregern) auseinander zu setzen.

Je mehr Impfungen man dem kleinen Welpen gibt, desto größer das Risiko von Nebenwirkungen.

Jede Impfung hat eine gewünschte Wirkung, den Schutz vor der Krankheit, aber jede

Impfung hat auch Nebenwirkungen. Wenn diese Nebenwirkungen leicht sind, dann reagiert Möpschen

mit etwas Durchfall, Müdigkeit, eine Nacht Fieber. Wenn man statt gegen 3 dann gegen 5, 7 oder

8 Erreger auf einmal impft, dann ist ein so junges Immunsystem schnell überfordert.

 

Im Alter von 12-14 Wochen lassen wir

den Welpen erneut nur gegen SHP impfen. 1 Jahr nach der letzten SHP - Impfung

lassen wir unseren  Mops noch einmal gegen SHP impfen, und dann nur noch alle 3 Jahre

gegen SHP. Wenn der Welpe 6 Monate alt ist und der Zahnwechsel abgeschlossen ist, lassen

wir ihn erstmals die Tollwutimpfung - als - Einzelimpfstoff - geben. So muß sich der Organismus n

ur mit der Tollwutimpfung auseinandersetzen und nicht mit einer evtl. 5, 7 oder 8- Fachimpfung,

die von vielen Tierärzten empfohlen wird.

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Nobivac ist ein Lebendimpfstoff und braucht daher keine gefährlichen Zusatzstoffe!!

Nobivac beinhaltet keine Adjuvanzien d.h. keine Impfverstärker welche so nebenträchtig sind!!

 

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Wir finden die Volldröhnung- alles auf einmal -

 für unsere Möpse viel zu heftig.

Da die Tollwutimpfung eine der best geprüften Impfungen überhaupt ist

( Belastungstests) und im Beipackzettel einiger Hersteller steht:

"Impfung ab einem Alter von 3 Monaten.

Wiederholungsimpfungen alle 3 Jahre",

lassen wir unseren mit 6 Monaten erstmals gegen Tollwut geimpften

Welpen, erst wieder nach 3 Jahren gegen Tollwut impfen!

 

Eine "Grundimmunisierung" mit mehrmaligen

 Tollwutimpfungen lehnen wir ab.

 

Auch hier prüfen wir noch in der Praxis ob im Eu-Impfpass

unter "gültig bis" auch tatsächlich 3 Jahre eingetragen wurden.

Fehlt das Datum gültig bis, hat man auf Reisen ins Ausland u.U.

Probleme, weil nur 1 Jahr Gültigkeit angenommen wird!

 

Deutschland gilt seid Jahren als Tollwutfrei und ein Hausmops streunt

nicht im Dickicht und kommt nie mit wildlebenden Füchsen in Kontakt.

Alte Hunde (über 8 Jahre) werden wir persönlich gar nicht mehr impfen.

( siehe ganz unten die Studie - Schutzdauer von 7 Jahren) 

  

Unsere Möpse werden nicht mehr gegen Zwingerhusten geimpft.

 Sie ist vergleichbar mit der jährlichen Grippeimpfung von uns Menschen. Ein gesundes Immunsystem

wird mit einer Grippe alleine fertig. Außerdem gibt es unzählige Zwingerhusten-Arten und die Impfung

hilft immer nur gegen die falsche Infektion. Wir kennen Züchter die trotz Zwingerhustenimpfung mehrmals

Zwingerhusten in ihrer Zuchtstätte hatten. Leptospirose und Zwingerhusten zählen zu den

 "nicht unbedingt notwendigen" Impfungen. Die Lepto-Impfung hilft nur gegen 2 Lepto- Erreger,

 ausgerechnet die, die am wenigsten häufig hier vorkommt. Gegen alle anderen Lepto- Arten hilft die

Lepto-Impfung sowieso nicht, weil erwiesen ist, daß es keine Kreuzimmunität dieser Lepto-Impfung

gegenüber den vielen Leptoerregern gibt.  Das heißt also, daß die Lepto-Impfung nur gegen wenig

Lepto-Arten hilft, die dazu noch selten sind und die Impfung hält oft noch nicht einmal ein Jahr!!! Wenn sie

nur ein halbes Jahr hält, kann man sagen, läuft der Hund das andere halbe Jahr ohnehin ohne Schutz herum.

Außerdem ist Lepto eine "schmutzige" Impfung welche auf Ganzkeime gezüchtet wird.

Es beinhaltet Mittel was beim Mensch schon lange verboten ist.

Die Leptospirose - Impfung ist sehr Nebenwirkungsträchtig!!

 

In USA gibt es Studien die für SHP eine viel längere Schutzdauer ( mind. 7 Jahre) belegen.

Impfpraxis in der Kritik - hier klicken ! 

 

Prof. Dr. Ronald D.Schultz -hier klicken!

Universität Wisconsin, einer der führenden amerikanischen Veterinär - Immunologen, Verfasser

einer umfangreichen impfkritischen Arbeit, hat sich u.a. auch dazu geäußert, wie er es ganz persönlich

mit dem Impfen seiner Tiere hält und welche Erfahrungen er in diesem Punkt gemacht hat.

"Meine eigenen Haustiere werden als Welpen ein-oder zweimal geimpft und dann nie wieder, mit

Ausnahme der Tollwutimpfung, die alle drei Jahre gegeben wird seit ein Drei-Jahres-Produkt

erhältlich ist. Ich verfahre nach diesem Programm seit  1974, und es ist weder bei meinen Haustieren noch

bei den Haustieren meiner Kinder und Enkel jemals eine Infektionskrankheit aufgetreten."

 

  

 

 

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